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Willkommen in meinem Portfolio!

Das Logo sagt „Wjd Dhnie“ – stimmt, so heiße ich! Ich bin Computeringenieur, Journalist und noch vieles andere, doch davon später. Erst mal zum Namen. Ich weiß, dass der für alle, deren Muttersprache nicht Arabisch ist, wie ein Zungenbrecher aussieht. Aber keine Angst, ich kenn schon alles: höfliche Verwirrung bei Interviewpartnern, tapfere Versuche von Fernsehmoderatoren und gelegentlich auch völlige Kapitulation. Doch wer die Herausforderung liebt – und wer täte das nicht? – der wird auch mit meinem Namen fertig.
 

Um es klarzustellen: Es wird entweder /ˈwɑː.dʒɛd/ oder /ˈwæ.dʒɪd/ ausgesprochen, also wie „wa-jed“ mit einem Hauch von Finesse. Und der Clou: Der Name bedeutet eigentlich „extreme Liebe“ oder „intensive Leidenschaft“. Er mag wie ein Java-Code-Befehl aussehen (ich wünschte, er wäre einer), aber nein, er ist reines Arabisch.
 

Und er hat sich als garantierte Gesprächseröffnung herausgestellt. Viele Leute mögen den Klang – ein perfekter Einstieg für mich, die Bedeutung zu erklären, und wenn ich das so sagen darf, ist die ja ziemlich tiefgründig. Mein Name bietet also nicht nur eine spielerische Herausforderung und Gelegenheit zu kulturellem Austausch, er ist vor allem ein großartiger Eisbrecher – besonders nützlich bei dem Versuch, sehr persönliche Geschichten mit der Kamera festzuhalten. Ich gebe damit ein kleines Stück von mir preis und bekomme dafür etwas zurück.
 

Probieren Sie es also einfach aus; schlimmstenfalls können wir zusammen darüber lachen!

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Über mich

Ich bin ein in Syrien geborener Storyteller, Journalist, Produzent und Filmemacher mit einem Bachelor in Computer Engineering. Geboren wurde ich am 27. März 1991 in Daraa. 2012, im Bürgerkrieg, verließ ich Syrien und ging nach Jordanien, was mir die Zusatzqualifikation als „resilienter Nomade“ einbrachte. Heute lebe ich in Deutschland.
 

Zu den Höhepunkten meines Berufslebens zählen die drei aufregenden Jahre, in denen ich als Produzent für die BBC über Syrien und den Nahen Osten berichtete. Anschließend machte ich beim UNHCR Flüchtlingsschicksale anschaulich. Und dann wurde ich noch Außenproduzent für National Geographic – seien wir ehrlich: cooler geht es kaum!
 

Aber so sehr ich Medien und Geschichtenerzählen liebe, mein Hintergrund als Computeringenieur ist keineswegs bloß ein unbedeutendes Detail. Zählt man die Liebe zur Mathematik und eine große wissenschaftliche Neugier hinzu, haben Sie es also mit einem zertifizierten Nerd mit Überraschungspotential zu tun.
 

Ich weiß, die Mischung aus Journalismus und IT klingt ungewöhnlich. Wie es dazu kam? Nun, als ich fünf Jahre alt war, kaufte mein Vater einen Computer. Ich war völlig fasziniert von dem Gerät. Ich „musste“ einfach wissen, was da drinnen vor sich ging. Also nahm ich ihn auseinander – und bekam prompt Hausarrest.
 

Später ging ich zur Universität, um ganz „offiziell“ so viele Computer auseinandernehmen zu können, wie ich wollte. Jetzt weiß ich zwar, wie sie funktionieren, aber sie faszinieren mich heute noch genauso wie damals den Fünfjährigen.
 

Und der Journalismus? Ehrlich gesagt, war das ein glücklicher Zufall. Jemand hat mich zu Syrien interviewt, und danach hieß es: „Du sprichst gut – willst du für uns arbeiten?“ Warum nicht, dachte ich, und sagte spontan zu.
 

Das Auseinandernehmen von Computern und von Geschichten hat mich gelehrt, dass ein tieferes Verständnis für das Leben möglich wird, wenn man Technologie und menschliche Erfahrung versteht. Schließlich sind menschliche Beziehungen nicht weniger komplex als eine x-beliebige Leiterplatte. Codes und Storys benutzen bloß unterschiedliche Sprachen – die einen die der Bits und Bytes, die anderen die der Wahrheiten und Erkenntnisse.
 

Verborgenes und Geheimnisse haben mich schon immer gereizt. Das führte mich zum Journalismus –unerzählte Geschichten aufspüren – und zur IT – die Geheimnisse der Technologie entschlüsseln. Ach ja, und wenn ich mich nicht gerade in faszinierenden Welten herumtreibe, stecke ich wahrscheinlich tief in einer teuflisch komplizierten Schachpartie oder spiele Klavier. Kurz: Solange es komplex, knifflig oder einfach nur fast unmöglich ist, bin ich dabei.
 

Obwohl meine journalistische Arbeit selten etwas mit Informatik zu tun hatte, wollte ich das Studium unbedingt abschließen. Wenn Sie mich suchen, finden Sie mich vielleicht irgendwo auf dem Campus beim „IT-Kram“, um meinen inneren Nerd bei Laune zu halten.


Neben der Sprache der Einsen und Nullen spreche ich fließend Englisch und Arabisch und ganz anständig Deutsch – obwohl die Beherrschung von „der, die, das“ ehrlicherweise eine Lebensaufgabe zu sein scheint!
 

Derzeit schließe ich fünf Module an der Goethe-Universität ab, damit mein Bachelor in Informationstechnologie in Deutschland anerkannt wird und ich mich für ein Masterstudium qualifizieren kann. Ich merke, dass diese Kurse meine Grundlagen in fortgeschrittenen IT-Konzepten und -Fähigkeiten, einschließlich Algorithmen, Datenstrukturen und Statistik, noch einmal festigen und mich gut auf den Masterstudiengang vorbereiten. 
 

Ausbildung

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2023-heute

Goethe-Universität
Deutschland

Derzeit absolviere ich fünf spezifische Module an der Goethe-Universität, um meinen Bachelor in Informationstechnologie in Deutschland anerkennen zu lassen und mich für ein Masterstudium zu qualifizieren. Diese zielgerichteten Kurse stärken meine Grundlagen in fortgeschrittenen IT-Konzepten und -Fähigkeiten, einschließlich Algorithmen, Datenstrukturen und Statistik, und stellen sicher, dass ich optimal auf ein weiterführendes Studium vorbereitet bin.

2013–2018

Philadelphia University
Jordanien

Abschluss als Bachelor of Science in Computertechnik mit Schwerpunkt auf Softwareentwicklung, Systemdesign und eingebetteten Systemen. Entwickelte ausgeprägte analytische und Programmierkenntnisse und arbeitete mit Sprachen wie C++, Python und Java.

2009–2012

Tishreen-Universität
Syrien

Ich studierte IT-Ingenieurwesen an der Tishreen University und erwarb dabei grundlegende Kenntnisse in Programmierung, Netzwerken und Systemdesign. Trotz kriegsbedingter Unterbrechung meines Studiums habe ich wichtige Fähigkeiten erworben.

Über meine Arbeit

Beim Storytelling verbinde ich Journalismus, Dokumentarfilm und kreative Produktion mit den menschlichen Erfahrungen und sozialen Problemen, die Grenzen nicht nur überschreiten, sondern sie förmlich niederreißen. Ich suche nach Geschichten, die im Medientrubel des Mainstreams untergehen, und versuche, jede einzelne mit einer überzeugenden Mischung aus Authentizität, Empathie und Neugier zu erzählen.
 

Mit gründlicher Recherche und einem Auge für das Ästhetische im Gepäck stürze ich mich ins menschliche Leben und bemühe mich, die Komplexität und Besonderheit herauszuarbeiten, die Menschen zu dem machen, was sie sind. Ob Alltagshelden oder stille Rebellen – ich will den Vorhang wegziehen und Wahrheiten zeigen, die weit über das hinausgehen, was Sie oder andere sich je vorstellen könnten. Und mal ehrlich: Wer liebte denn die Geschichten nicht, die daran erinnern, wieviel merkwürdiger, wilder und wunderbarer das Leben sein kann, als wir so oft glauben?
 

Aber wie gehe ich vor? Mein Interviewprozess beginnt mit intensiver Recherche. Ich halte jeden Hinweis, jeden Kontakt und jede Verbindung fest, um den Kern einer Erzählung freizulegen. Ich suche die verborgenen Geschichten, entwickle das Konzept und kontaktiere Menschen, um alle Perspektiven zu einer stimmigen und spannenden Vision zusammenfügen zu können. Jede Frage ist darauf zugeschnitten, authentische Antworten und Erzählungen zu liefern. In dem Bereich, in dem ich gearbeitet habe, werden die Videos nicht kommentiert. Die Menschen erzählen selbst, ihre Stimmen und ihr Leben werden direkt aufgenommen.
 

Ich kümmere mich um alle Aspekte der Produktion: führe Interviews, übersetze Transkripte, überwache Budget und Logistik und bin vom Dreh bis zur Postproduktion aktiv dabei. Wenn ein Projekt abgeschlossen ist, ist es mehr als nur ein weiteres Video – es ist eine Plattform für Stimmen, die so oft ungehört bleiben.

National Geographic

National Geographic

I was the secret sauce behind National Geographic’s big ideas, managing every phase from chaotic brainstorming to penny-pinching budgets. I handled scheduling, rewrote scripts to perfection, scouted epic locations, and streamlined logistics like a pro. Working alongside Emmy-winning director Nick Quested? Let’s just say, honor quickly became a familiar friend!

ABC Australia

ABC Australia

As the researcher, producer, and scriptwriter for *ABC Australia’s* *Home Away From Home*, which won second place at the Amnesty International Award, this project was one of the most emotionally involving experiences of my career.

Journeyman Pictures

Journeyman Pictures

*Killing The Rock*, a pioneering short film by Jake Viramontez, captures the profound journey of Abu Raja, a 60-year-old Syrian sculptor who, as a refugee, channels his experiences into art. Researching and producing this project brought me deeply into the heart of his world, where I felt not only like a filmmaker but also like an "Avatar," blending the four elements - fire, water, air, and earth—to shape and reflect a story of resilience and identity. Isn't filmmaking, after all, a form of bend

Daily Mail

Daily Mail

I co-wrote an article titled *The Boy Prankster Who Triggered Syria's Bloody Genocide with Slogans Sprayed in His Schoolyard* with Ian Birrell, former speechwriter for British Prime Minister David Cameron. When Ian asked me to proofread his draft, my heart skipped a beat.

Le Mond

Le Mond

Along the way, I came across small, powerful stories of resilience—little glimpses that showed just how essential resilience can be. They weren’t big, but they mattered. I’ve always admired the creative ways people find to fight and survive against the odds. I still do.

The Christian Science Monitor

The Christian Science Monitor

I had the chance to dig deep into Middle Eastern militias with Jane Arraf for *The Christian Science Monitor* article, *As Foreign Funds Run Dry, Syrian Fighters Defect to Anti-Western Militias.* Researching secret militia fundings was thrilling, especially while learning conflict journalism from Jane, the legendary journalist who spent years covering the Iraq war. Let’s just say, getting a crash course in conflict reporting from her was like learning to swim by being thrown in the deep end!

BBC

BBC

I spent three intense years as a producer with the BBC, covering the Middle East and tackling some pretty wild projects. But one stands out—not just because it was personal, but because it was about my family. For a radio documentary called Dhnie Family, I managed to get my family escorted from Jordan to live in Germany for the production. Sure, I was nervous for them, but it turned out to be the best idea I ever pitched to the BBC. Talk about hitting two birds with one stone!

Relief

Relief

Relief is a film commissioned by the King of Jordan to highlight the country’s refugee support efforts for a donors’ conference in D.C. Directed by none other than Stephen Baldwin and his niece Kahlea, it was a surreal mix of royalty and Hollywood. And yes, at one point, we even FaceTimed Steve’s son-in-law, Justin Bieber! I researched and scripted the project, even managed an interview with Princess Rym Al Ali. Between kings, princes, and stars, I was definitely the unusual suspect on set ;)

Mercury Films

Mercury Films

I had the honor of producing—and even starring in—the Middle East segment of *Black Code*, a documentary by Emmy-nominated director Nicholas de Pencier, which unveils the secret ways internet is controlled. Nicholas wrote me a glowing recommendation letter, which I never actually used but keep around to read when life gets rough. Sometimes, it's just a matter of remembering, “Hey, someone thinks I’m impressive!”

Lonely Planet

Lonely Planet

Lonely Planet, the world’s largest travel publisher, has been inspiring global adventures for nearly 50 years. My role? I scouted locations for four episodes of their 52-episode series, *Lonely Planet Travels*. Just a little bit of groundwork for those epic journeys!

Noor Images

Noor Images

Syria via WhatsApp (2016), produced by the award-winning documentary photographer with an international reputation for narrative innovation Tanya Habjouqa, also my friend, reveals how technology and social media are reshaping war narratives. My role was finding and translating small, intimate stories—often sad but incredibly important to document. It’s amazing how even the smallest pieces can paint a bigger picture.

A book

A book

Sam Dagher’s *Assad Or We Burn the Country* offers an insider’s look into the deadly ambition of the Assad family, and he gave me a nod in the acknowledgments! Sam even sent me a photo of the page. It's definitely a surreal moment seeing your name in the pages of a history like that.

BiosphereVR

BiosphereVR

As a computer engineer, I was drawn to the potential of VR, which led me to produce *My Drying Land*, a VR film set in the Jordan Valley. In the film, viewers meet Umbekka, a resilient 62-year-old farmer who’s been working the land since she was 12 but now faces the harsh realities of climate change. Part of the innovative BiosphereVR project, this experience uses 360º immersive film to transport viewers directly into regions where climate change is already reshaping lives.

UNHCR

Zwei unglaubliche Jahre lang habe ich als Medienberater für die Videoabteilung des UNHCR gearbeitet Ich stürzte mich kopfüber in die Suche nach fesselnden menschlichen Geschichten. Meine Aufgabe war es, Storys zu finden, die berühren und bewegen, und ich glaube, ich bin ziemlich gut darin geworden. Ich habe unzählige Stunden mit Menschen verbracht und ihnen zugehört – und ihre Geschichten führten zu stets neuen Facetten menschlicher Widerstandsfähigkeit, Psychologie und unerwarteten Wendungen, die das Leben prägen.
 

Im Laufe meiner Arbeit schloss ich Freundschaft mit Menschen aus allen Lebensbereichen mit ihren jeweils einzigartigen Perspektiven und Erfahrungen. Am Ende war so ein nicht nur berufliches, sondern auch sehr persönliches Netzwerk entstanden. Dadurch wurde ich nicht nur zu einem besseren Geschichtenerzähler, sondern lernte auch, die Unberechenbarkeit und Stärke von Menschen zu bewundern. Und mal ehrlich: Es war der perfekte Job für jemanden, für den es nichts Schöneres gibt als die Suche nach dem, was Menschen bewegt.

UNHCR Tracks

UNHCR Tracks
Jordan: Too Young to be a Bride

Jordan: Too Young to be a Bride

02:22
The Unbreakable Khaled

The Unbreakable Khaled

03:40
The WhatsApp Wedding

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02:12

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Deutschland

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